DAVID SALLE
 
portrait
David Salle, der 1952 in Norman/Oklahoma geboren wurde, nimmt bereits in den 60er Jahren als Jugendlicher an Malerei-Kursen teil. Das Kennenlernen der Werke von Robert Rauschenberg, Frank Stella und Andy Warhol 1968 war für die Entwicklung Salles von großer Bedeutung. Sein Interesse an der Kultur konzentriert sich aber auch auf die Literatur von Wittgenstein und die Filme von Jean-Luc Godard. In der Folge entstehen eigene Videofilme, Installationen und Performances, bei denen er Musik, Licht, ein Bühnenbild und Requisiten einsetzt, die mit Malerei kombiniert werden und seine späteren Arbeiten vorbereiten. 1972 entsteht das erste Diptychon, eine Arbeit aus zwei grauen Rechtecken. Die Beschäftigung mit zeitgenössischer Literatur und Film schlägt sich in den Werken der nächsten Jahre nieder. David Salle, der 1976 nach New York übersiedelte, schafft neben zahlreichen Bühnenbildern, Bildwerke, in denen er verschiedene Motive aus der europäischen und amerikanischen Kunstgeschichte mit trivalen Motiven wie Comics oder Pornos vermischt. Damit gehört er zu den Vertretern des "New Image painting". 1995 erlangt Salle erstmals als Filmregisseur Bedeutung, als er "Search and Destroy" mit Dennis Hopper dreht.

Quelle: Ropac / Salzmann



Updated: 25 Aug 1999