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DAS HAUS

Der Eingang

Der Besucher betritt das Ausstellungshaus der Sammlung Essl über einen Eingangspavillon im Süden. Durch die Halle, die sich als lichte Treppenhalle mit Lift über alle fünf Geschosse erstreckt, gelangt man in das erste Obergeschoß, das sich um einen begrünten Innenhof gruppiert. Hier befinden sich das Foyer, die zweigeschossige Bibliothek, die Galerien und die Ausstellungshalle.

Haus
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Vid. v. Georg Riha (Doppelklick zum Vergrößern)
Innenhof


Das Atelier

Im ersten Zwischengeschoß befindet sich, neben einer Wohnung für den Hausmeister, ein großes Atelier, das als Aktionsraum für die Veranstaltungen des umfangreichen VERMITTLUNGSPROGRAMMS der Sammlung genutzt wird. Hier finden diverse WORKSHOPS für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie zahlreiche andere Veranstaltungen statt.

 
Atelier


Depot   Die Depots

Die sechs optimal klimatisierten großen Depoträume im Erdgeschoß umfassen insgesamt 2.500 m2. Hier befinden sich die 7.000 in der Sammlung befindlichen Kunstwerke. Den Depots sind Nutzräume wie Restaurierung, Werkstätte, Technik und Depotverwaltung zugeordnet. Die Räume verfügen über einen großen gedeckten Lieferhof und sind durch einen Lastenlift mit den Ausstellungsräumen verbunden.


Die Galerieräume

In den westseitig gelegenen sieben Galerieräumen wird permanent die Sammlung Essl gezeigt. Die Räume, die jeweils unterschiedliche Raummaße aufweisen, werden vom zenitalen Licht der drei Meter hohen Oberlichtfenster beleuchtet.

 
Galerieraum


Ausstellungshalle   Die Ausstellungshalle

Die Ausstellungshalle im Osten ist mit Seitenlicht konzipiert und nach unten räumlich mit dem Depotgutverteiler im Erdgeschoß verbunden. Nach oben erfolgt die Verbindung mit dem "Großen Saal" über eine Rotunde. Die Ausstellungshalle ist durch eingestellte Wände gegliedert und bietet Raum für Wechselausstellungen. An ihrem Ende befindet sich der sog. Kleine Saal, der auch für VERANSTALTUNGEN und MUSIKPERFORMANCES genutzt wird.


Die Rotunde

Die Rotunde verbindet die Ausstellungshalle mit dem Großen Saal. Dieser Raum steht bewusst leer; erfüllt wird er von Klängen eigens dafür konzipierter KLANGINSTALLATIONEN, die - regelmäßig wechselnd - von verschiedenen Komponisten gestaltet werden. Ausserdem fungiert die Rotunde als Aufführungsort der Konzertreihe react_chain_

 
Rotunde


Bibliothek   Die Bibliothek

Derzeit umfasst der Bestand etwa 20.000 Medien zum Kunstgeschehen des 20. und 21. Jahrhunderts mit folgenden Schwerpunkten: zahlreiche Monografien zu Sammlungskünstlern, Literatur zur zeitgenössischen, österreichischen Kunst seit 1945, sowie Bücher und Kataloge zur Aboriginal Art Australiens. Unsere Besucher sind herzlich eingeladen in den Handapparaten zu laufenden Ausstellungen, sowie in unseren eigenen Publikationen zu schmöckern!

MEHR INFORMATIONEN ZUR BIBLIOTHEK >>


Der "Große Saal"

Der "Große Saal", in dem Skulpturen und Installationen der Sammlung zu sehen sind, hat sowohl Seiten- wie auch Oberlicht. Überdeckt ist der Saal von einem 600 m2 großen, in einer Welle geformten Dach. An den "Großen Saal" schließen das Café und der Bookshop an.

 
Großer Saal


Cafe   Das Café

Das Café des Ausstellungshauses befindet sich im zweiten Obergeschoß des Gebäudes in direkter Anbindung an den "Großen Saal". Optisch ist es durch eine großformatige, von der Künstlerin Eva Schlegel gestaltete Glaswand mit dem Saal verbunden. Dem Café ist eine breite, südwestorientierte Terrasse vorgelagert, die über eine Rampe und Treppe in den grünen Hof führt.

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Der Bookshop

Der Bookshop schließt direkt an das Café an. Das Sortiment des Shops bietet hauptsächlich Literatur über die Künstler der Sammlung aber auch allgemeine Bücher zur Kunst des 20. Jahrhunderts, zu Wien und seiner Umgebung sowie, neben Postkarten und Postern, auch eine kleine Auswahl an Geschenkartikeln.

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Bookshop


VIDEO: Innenhof




SCHÖMER-HAUS
Der Eintritt ist frei!
Aufeldstr. 17-23
3400 Klosterneuburg

Das SCHÖMER-HAUS ist etwa 600 m vom Essl Museum entfernt und in 5 min zu Fuß erreichbar. Es ist die Firmenzentrale der baumax / Schömer-Gruppe und dient als zusätzliche Ausstellungsräumlichkeit des Essl Museums, zu besichtigen bei freiem Eintritt (ÖFFNUNGSZEITEN >>).

Das SCHÖMER-HAUS wurde 1987 von Heinz Tesar erbaut. Neben seiner zentralen Funktion als Bürogebäude der Schömer-bauMax-Unternehmensgruppe dient es neben dem neu errichteten Ausstellungshaus der Sammlung Essl als Ausstellungshalle und als Konzertsaal. Die Konzertreihe MUSIK IM SCHÖMER-HAUS wird seit 1992 von dem Komponisten KARLHEINZ ESSL gestaltet. Etwa viermal im Jahr verwandelt sich das Haus in einen Ort für außergewöhnliche musikalische Ereignisse, in denen vor allem Neue Musik in ihrer alle Konventionen sprengenden Radikalität aufgeführt wird.

Schömer Haus
Schömer Haus


Die offene Architektur des SCHÖMER-HAUSES unterscheidet sich radikal von den traditionellen Konzerthäusern mit ihren Guckkastenbühnen und der damit verbundenen räumlichen Trennung zwischen Musikern und Zuhörern. Im SCHÖMER-HAUS gibt es keine Bühne und kein festes Podium. Das Publikum befindet sich inmitten des klanglichen Geschehens, denn die Musiker können auf den verschiedensten Ebenen (Galerien, Treppenhaus und Halle) aufgestellt werden. Dadurch wird der Raum als neue musikalische Dimension erfahrbar, was sich in den herkömmlichen Konzertsälen kaum verwirklichen läßt.

Auf diese spezielle Situation sind die KONZERTPROGRAMME des SCHÖMER-HAUSES abgestimmt. Da der Aspekt des Raumes heutzutage einen wesentlichen künstlerischen Faktor darstellt, werden hier vor allem solche Kompositionen gespielt, die sich mit diesem vielschichtigen Phänomen befassen. Dabei sind ästhetische Kriterien allein nicht ausschlaggebend: künstlerische Qualität und Innovationspotential sind gleichermaßen entscheidend. Da mag es auch keine Rolle spielen, ob das Neue wirklich Frucht unseres Jahrhunderts ist - einst Innovatives, heute aber Unbekanntes (wie etwa Musik des Mittelalters) wird neuen Werken der letzten Jahre an die Seite gestellt.


VIDEO: Karlheinz Essl's Klarinettenquartett 7x7 im SCHÖMER-HAUS



updated: 12 Nov 2012